Die deutsche Automobilindustrie hat im vergangenen Jahr fast 47.000 Arbeitsplätze abgebaut. Der Branchenverband VDA berichtet, dass zwei Drittel der befragten Unternehmen Stellen in Deutschland abgebaut haben, während 25 % im Inland Stellen abgebaut, aber im Ausland neue geschaffen haben. VDA-Präsidentin Hildegard Müller kritisierte die „massive Standortkrise” in Deutschland und die sich verschlechternden Bedingungen in Europa und machte die europäische Politik in Brüssel für eine Kombination aus „Realitätsverleugnung und Relevanzillusion” verantwortlich, die Druck auf Unternehmen, insbesondere auf KMU der Automobilbranche, ausübt.